Was sagen Autorinnen und Autoren über meine Arbeit
Andrea ist eine außergewöhnliche Lektorin, und ich habe das große Glück, sie von zwei Seiten kennengelernt zu haben – als Autor und als Verleger.
Als Autor war ich beeindruckt von der Hingabe, mit der sich Andrea jedem einzelnen Buch widmet. Sie taucht tief in die Texte ein und perfektioniert sie sowohl stilistisch als auch inhaltlich. Vor allem aber bringt sie eine seltene Fähigkeit mit: Sie stellt ihr ganzes Können und Wissen in den Dienst des jeweiligen Textes, ohne sich selbst in den Vordergrund zu drängen – und so holt sie das Beste aus jedem Werk heraus.
Aus der Perspektive eines Verlegers habe ich natürlich andere Vorstellungen von einer Zusammenarbeit, doch auch hier hat sich Andrea mehr als einmal bewährt: Nicht nur arbeitet sie hervorragend mit unseren Autorinnen und Autoren zusammen, sondern zeigt auch ein beeindruckendes Gespür für die Bedürfnisse des Verlags. Andrea ist zuverlässig, hält Absprachen immer ein, und vor allem bereichert sie mit ihrem Wissen, ihrer Erfahrung und ihren kreativen Ideen unseren Verlag und unsere Bücher.
Als Verlagsleiter kann ich daher Andrea uneingeschränkt empfehlen, denn sie ist eine Lektorin, die Leidenschaft mit Präzision verbindet und ein tiefes Verständnis für verschiedenste Textarten mitbringt. Und ich bin dankbar, mir ihr zusammenarbeiten zu dürfen und freue mich schon auf viele weitere gemeinsame Buchprojekte.
(Thomas Stiegler Autor und Verlagsleiter)
Seit einigen Jahren darf ich als Autor mit Andrea Strobl als Lektorin zusammenarbeiten. Nicht immer fällt es mir leicht, von anderen Kritik anzunehmen – bei Andrea Strobl war dies von Anfang an ganz anders. Sie versteht es, mir als Autor meinen eigenen Stil zu lassen, und ist gleichzeitig ausgesprochen aufmerksam und stets konstruktiv. Als Theologe erlaube ich mir die Bemerkung: Diese Lektorin beherzigt den Rat des Apostels Paulus vollumfänglich, wenn dieser an die Gemeinde in Thessalonich schreibt: „Prüft alles und behaltet das Gute“. Meine Texte gebe ich gerne in ihre Obhut und weiß sie danach bestärkt und dem Besten zugeführt. Auch ist mir das menschliche Miteinander sehr wichtig – Andrea Strobl war mir gegenüber stets geduldig und motivierend. Ich danke ihr für diesen wunderbaren Dienst und für alle guten Werke an meinen Texten!
Bei Andrea Strobl bin ich in den allerbesten Händen. Gründlich und präzise korrigiert sie Grammatik und Rechtschreibung. Auch bei Fragen der Formulierung oder bei unklaren Überleitungen betreut sie mich geduldig und steht mir mit Rat und Tat zur Seite, ohne meinen persönlichen Stil zu beeinflussen. Sie nimmt sich stets Zeit für mich und meine Anliegen, obwohl sie bei den Sammelbänden ja genug andere AutorInnen betreuen muss. Eine fachlich dermaßen kompetente und zugleich so menschliche Lektorin gefunden zu haben, ist für mich ein Glücksfall! (Christiane Wilms, Autorin)
Wenn man – so wie ich – seit vielen Jahren in der Öffentlichkeitsarbeit tätig ist, hat man natürlich schon eine Menge geschrieben. Ein Lektorat gibt’s da in der Regel nicht, gelegentlich bittet man Kollegen, einen Text gegenzulesen, aber meistens ist man allein für sein Geschreibe verantwortlich. Dann hat man erstmals bei einem Buchprojekt den Luxus eines Lektorats. Und siehe da, man kann es zunächst gar nicht als Luxus empfinden. »Da sucht jemand Fehler bei mir!« denkt man leicht indigniert und insgeheim ist man fast überzeugt: »Ich mach’ doch gar keine.« Als ich dann den ersten von Andrea lektorierten Text zurückbekam, machte ich Folgendes: Ohne mir anzusehen, was sie korrigiert hatte, ließ ich das System alle Änderungsvorschläge akzeptieren und las den bereinigten Text – ohne jegliche rote Markierung. »Ha, dachte ich’s mir doch, das ist ja haargenau mein Text, da hat die Gute wohl nicht viel zu tun gehabt.« So meine selbstsichere Einschätzung. Dann rief ich das korrigierte Dokument mit all den Markierungen auf und ich sah im wahrsten Sinne des Wortes rot – viel Rot. Und dann passierte das Faszinierende: Der lektorierte Text entsprach viel mehr meiner ursprünglichen Intention als mein geschriebener. Mein persönlicher Stil blieb erhalten, aber es war einfach flüssiger, und Logikfehler und Missverständliches waren ausgebessert. Andrea Strobl lektoriert in zwei Sichtweisen: Einmal durch die Brille der Autoren und einmal als unsere erste kritische Leserin. Ich hab’ gelernt, dass ein gutes Lektorat (und Andrea Strobl macht ein sehr gutes Lektorat) einen, nein, jeden Text aufwertet. Ein gescheiter Mensch hat mal gesagt: »Wer seine Texte liebt, lässt sie lektorieren.« (Christine Piswanger-Richter, Autorin)
Mein Anspruch an eine gute Lektorin ist, dass sie natürlich alle meine Fehler ausmerzt und durch den einen oder anderen Kunstgriff meinen Schreibstil positiv beeinflusst; gleichzeitig wünsche ich mir, »frei« arbeiten zu können, ohne ständige Interventionen und vor allem ohne Eingriffe, die das Manuskript von Grund auf verändern würden. Genau so eine Lektorin ist Andrea; knapp, präzise, direkt in ihren Eingriffen, aber niemals gibt sie mir als Autor das Gefühl, mein Werk umdrehen zu wollen. (Alexander Burstein, Autor)
Die Zusammenarbeit mit Andrea war großartig. Sie war mehr als gründlich im Korrektorat und eine unentbehrliche Unterstützung im Lektorat. Immer konnte ich mich außerdem darauf verlassen, dass sie meinen Stil unterstützte und nur auf die wirklich nötigen Veränderungen beharrte. (Anja Weinberger, Flötistin und Autorin)
Was macht ein gutes Lektorat aus? Lange habe ich mir darüber keine Gedanken gemacht. Erst als ich selbst einmal als Autorin das Angebot bekam, ein Lektorat zu übernehmen, wurde mir bewusst: Ich kann das nicht! Fürs Lektorat braucht es nämlich Eigenschaften, die ich einfach nicht habe. Beispielsweise muss man akzeptieren können, dass jeder Autor seinen eigenen Stil hat, seine Vorlieben und Marotten. Man muss sich (so habe ich es empfunden) selbst zurücknehmen und sich ganz und gar darauf konzentrieren, Fehler zu finden, Argumentationsketten zu prüfen und Stilbrüche aufzudecken. Bei über 90 veröffentlichten Büchern habe ich mit sehr vielen Lektoren zusammengearbeitet. Leider waren die wirklich Professionellen rar und so gut gebucht, dass ich fast nie das Vergnügen hatte, eine dauerhafte Zusammenarbeit aufzubauen. Unter all den Lektoren, die ich kennengelernt habe, ist Andrea Strobl die Beste. Sie macht ihren Job professionell und empathisch, akribisch, ohne besserwisserisch zu sein, und grammatikalisch sicher. Meine Texte sind bei ihr „in guten Händen“ – und das ist für mich als Autorin das Wichtigste. In diesem Sinne hoffe ich, dass sie uns noch lange so engagiert zur Seite steht. (Gertrud Teusen, Autorin, http://www.gertrud-teusen.de/)
Wissenschaftliche Arbeiten bedürfen eines Lektorats! Studierende helfen sich in der Regel gegenseitig. „Unprofessionelles Korrekturlesen“ geschieht dabei häufig unter Zeitdruck und mit (noch) wenig Erfahrung, worauf es ankommt und wo z. B. Flüchtigkeitsfehler passieren können.
Der Anspruch eines wirklich guten Lektorats war mir bereits bei meiner Bachelorarbeit wichtig. Glücklicherweise habe ich Andrea gefunden! Die Komplexität einer wissenschaftlichen Arbeit macht u. a. aus, dass der Arbeitsprozess viele Stolpersteinchen hat: Z. B. den roten Faden nicht zu verlieren, die Formvorgaben einzuhalten und einheitliche Ausarbeitung mit ordentlichen Fußnoten, Literaturquellen stringent anzugeben, gute Abbildungen mit Bildnachweisen usw. All dies im Auge zu behalten, bedarf viel Erfahrung, vor allem, wenn dies unter Zeitdruck passieren muss. Andrea hat meiner Anfrage und Bitte spontan zugesagt und meine von mir gewünschte Vorgabe, zuerst in Teilarbeiten zu lektorieren, zugestimmt. Alles, was ich Andrea schickte, wurde immer sofort und sehr kompetent von ihr bearbeitet, was nicht selbstverständlich ist. Andrea hat immer den Überblick behalten, konkrete und präzise Fragen an meine Arbeit gestellt.
Dabei habe auch ich viel von meiner Lektorin gelernt. Ich freue mich schon auf die nächste Zusammenarbeit mit Dir und empfehle Dich gerne an Kommilitonen mit gleicher Arbeits- und Lerneinstellung weiter!!! (Dagmar Leibach)
INTERVIEW mit der Autorin/Bloggerin Christiane Wilms: https://www.meineleselampe.de/lektorat-ja-oder-nein-fragen-an/